Das Unternehmen Asgard Therapeutics wird auf der ASGCT-Jahrestagung, die vom 11. bis 15. Mai in Boston stattfindet, neue präklinische Daten zu seinem vielversprechenden Krebsmedikament AT-108 in einem Vortrag präsentieren. Bei AT-108 handelt es sich um eine bahnbrechende, fertig entwickelte Krebsimmuntherapie, die das Immunsystem gezielt gegen Tumorzellen aktivieren soll. Das Medikament zwingt Krebszellen dazu, ihre eigenen Krebsmerkmale (Antigene) dem Immunsystem zu präsentieren, wodurch eine starke, individuelle Abwehrreaktion ausgelöst wird. Die neuen Erkenntnisse zeigen, dass AT-108 in verschiedenen Bereichen Fortschritte macht: Es wirkt im gesamten Körper (systemisch), die Wirksamkeit hängt von der dosierten Menge ab, und es konnten bestimmte Biomarker identifiziert werden, die in zukünftigen klinischen Studien weiter untersucht werden sollen. Fábio Rosa, Mitgründer und Forschungsleiter von Asgard Therapeutics, erklärt: „Diese Daten belegen, dass AT-108 Tumorzellen vor Ort in Zellen umprogrammiert, die wie Antigen-präsentierende Zellen funktionieren. Dadurch wird eine starke, tumorspezifische Immunreaktion innerhalb des Tumorgewebes ausgelöst. Diese Ergebnisse stärken unser Vertrauen in die innovative Zellumprogrammierungs-Technologie von Asgard und markieren einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur klinischen Anwendung von AT-108.“ Shane Olwill, Entwicklungsleiter bei Asgard Therapeutics, fügt hinzu: „Wir freuen uns sehr, dass wir für einen Vortrag auf der ASGCT-Jahrestagung ausgewählt wurden. Dieser wird die Fortschritte bei AT-108 hervorheben – unserem innovativen, fertig entwickelten Krebsmedikament auf Genbasis, das gezielt starke, individuelle Immunreaktionen gegen Krebs auslösen soll. Unser Ansatz könnte die Krebsbehandlung revolutionieren und hat potenziell breite Anwendungsmöglichkeiten bei verschiedenen Krebsarten.“ Bereits früher durchgeführte Studien zeigten, dass ein Vorgängerpräparat von AT-108, AT-018, Tumorzellen in Zellen umwandelte, die wie bestimmte Immunzellen (cDC1) funktionieren, und dabei synergetisch mit der sogenannten Checkpoint-Blockade (einer etablierten Immuntherapie) wirkte. Die aktuellen Studien belegen nun, dass AT-108 in Mausmodellen eine systemische Immunreaktion gegen Tumore auslösen kann, einschließlich des sogenannten abscopalen Effekts – bei dem auch nicht behandelte Tumore schrumpfen. Zudem wurde AT-108 nach der Prüfung von über 25 verschiedenen Varianten als optimierter klinischer Kandidat ausgewählt. Die neuen Daten definieren auch die Dosierung und Behandlungsparameter, die für nachhaltige Therapieerfolge notwendig sind, sowie Biomarker, die mit der Umprogrammierung der Zellen und der Immunaktivierung zusammenhängen.


