Nouscom präsentiert neue Daten zu NOUS-209: Hoffnung für Lynch-Syndrom-Patienten

Das Pharmaunternehmen Nouscom wird auf dem Europäischen Krebskongress (ESMO) 2026 in Madrid neue Daten zu seinem Krebs-Immuntherapie-Medikament NOUS-209 vorstellen. Die Präsentation findet vom 23. bis 27. Oktober statt und konzentriert sich auf die erneute Behandlung und langfristige Beobachtung von Menschen mit Lynch-Syndrom. Diese Patientengruppe hat ein lebenslanges Krebsrisiko von bis zu 80%. Der Vortrag wird von Dr. Eduardo Vilar-Sanchez vom MD Anderson Cancer Center in Texas gehalten. Er wird die Sicherheit und Wirksamkeit der Immuntherapie NOUS-209 nach erneuter Impfung vorstellen. Zudem werden klinische Daten aus mehr als einem Jahr Nachbeobachtung präsentiert. Ziel ist es, die Belege für NOUS-209 als mögliche Krebsvorsorge-Immuntherapie bei Lynch-Syndrom zu stärken. Marina Udier, CEO von Nouscom, erklärte: „Dies ist eine weitere Anerkennung unserer herausragenden Daten zu NOUS-209 beim Lynch-Syndrom – es ist bereits die vierte mündliche Präsentation zu diesem Thema nach dem AACR-Kongress 2025 sowie den SITC-Kongressen 2023 und 2025.“ Sie betonte weiter: „Zusammen mit der kürzlich erhaltenen Fast-Track-Designierung durch die FDA stärkt dies unseren Glauben und unsere Dynamik, NOUS-209 in ein Zulassungsverfahren zu bringen, um die erste Krebsvorsorge-Immuntherapie für Lynch-Syndrom-Patienten zu entwickeln, die ein lebenslanges Krebsrisiko von bis zu 80% haben.“ Die Entwicklung von NOUS-209 wird durch Phase-1b/2-Daten unterstützt, die in der Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlicht wurden. Diese zeigen, dass die Therapie sicher ist und starke, langanhaltende Immunantworten durch T-Zellen auslöst. Eine jährliche erneute Behandlung verstärkt diese Antworten zusätzlich. Zudem wurden ein Jahr nach der Therapie keine neuen fortgeschrittenen Adenome (Vorstufen von Krebs) festgestellt. Dies liefert frühe klinische Hinweise darauf, dass NOUS-209 Krebs bei Lynch-Syndrom-Patienten verhindern kann. Die klinische Studie (NCT05078866) wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Cancer Prevention Clinical Trials Network des National Cancer Institute (NCI) und dem iCAN-PREVENT-Konsortium am MD Anderson Cancer Center durchgeführt. Die Hauptfinanzierung kam vom NCI, weitere Unterstützung erhielt das Projekt durch das Data Management, Auditing and Coordination Center.

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