Das Pharmaunternehmen Merz Therapeutics hat die Rekrutierung von Teilnehmer:innen für zwei weltweite Phase-3-Studien mit dem Wirkstoff XEOMIN (incobotulinumtoxinA) zur Vorbeugung von episodischer und chronischer Migräne abgeschlossen. Die Rekrutierung wurde sechs Monate früher als geplant fertiggestellt, wobei etwa 1.800 Erwachsene an 109 Studienzentren in Nordamerika und Europa teilnahmen. Migräne betrifft schätzungsweise 1,1 Milliarden Menschen weltweit und stellt eine erhebliche Belastung für Patient:innen, die Gesellschaft und das Gesundheitssystem dar. Die beiden Studien mit den Namen MINT-E und MINT-C untersuchen als Hauptziel, wie sich die monatlichen Migränetage von Beginn der Studie bis zum sechsten Monat verändern. Zu den weiteren Zielen gehören die Veränderung der monatlichen Kopfschmerztage, der Tage mit Einnahme von Akutmedikamenten sowie der Migränehäufigkeit während zweiwöchiger Perioden am Ende jedes Injektionszyklus. Die Studien sollen klären, ob XEOMIN eine vorbeugende Behandlungsmöglichkeit für Erwachsene mit episodischer oder chronischer Migräne sein kann. Dr. Stefan Albrecht, verantwortlich für die Studien, erklärte: *„Dass wir die Rekrutierung für beide Studien MINT-C und MINT-E sechs Monate früher als geplant abschließen konnten, ist ein wichtiger Meilenstein für unser XEOMIN-Migränepräventionsprogramm. Ich bin stolz auf die gemeinsame Leistung unserer Teams, der Prüfärzt:innen und der Patient:innen.“* Weiter führte er aus: *„Mit dem Abschluss der Rekrutierung liegt der Fokus nun auf der Hauptstudienphase und der anschließenden Auswertung der Daten. Diese Ergebnisse werden uns bei der Entscheidung für weitere klinische und regulatorische Schritte unterstützen, um XEOMIN als vorbeugende Behandlung bei chronischer und episodischer Migräne zu bewerten.“*


