SK pharmteco erweitert seine Produktionsanlagen in Irland – mehr Kapazitäten für wichtige Arzneimittel

Das US-amerikanische Unternehmen SK pharmteco hat zwei neue Produktionshallen auf seinem Gelände in Swords, Irland, eröffnet. Dadurch kann das Unternehmen nun noch mehr hochwertige Medikamente herstellen – insbesondere sogenannte hochpotente Wirkstoffe (HPAPIs) und kleine Moleküle für die breite Anwendung. Deklan Hannigan, Standortleiter von SK pharmteco in Europa, erklärt: „Mit diesen beiden neuen Hallen können wir sicher hochpotente Wirkstoffe verarbeiten und lebenswichtige Therapien von der klinischen Entwicklung bis zur weltweiten Marktzulassung herstellen.“ Eine der neuen Hallen bietet zusätzliche Reaktorkapazität von rund 26,5 Kubikmetern für die Herstellung von kleinen Molekülen unter strengen Qualitätsstandards (GMP). Die zweite Halle ist speziell für die Produktion von hochpotenten Wirkstoffen (HPAPIs) und Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) ausgelegt. Hier können extrem starke Wirkstoffe mit sehr niedrigen Grenzwerten für die Sicherheit der Mitarbeiter (bis zu 10 Nanogramm pro Kubikmeter Luft) verarbeitet werden. Die Anlage ist für Chargen von 0,5 bis 1,5 Kilogramm geeignet und verfügt über moderne Ausrüstung wie Glasreaktoren bis 30 Liter, isolierte Arbeitsbereiche, Hochdruck-Chromatographie, Trocknungsanlagen und Gefriertrocknung. Dadurch können Arzneimittelhersteller ihre Entwicklungsprojekte besser von der klinischen Phase in die großtechnische Produktion überführen. Die Erweiterung stärkt nicht nur die Infrastruktur für Massenproduktion, sondern auch die hochsicheren Anlagen für hochpotente Wirkstoffe am selben Standort. Dies hilft Partnern von SK pharmteco, komplexe Medikamente und zielgerichtete Therapien effizienter herzustellen. Erst im Juli dieses Jahres hat auch das Schweizer Unternehmen Lonza seine Kapazitäten für hochpotente Wirkstoffe ausgebaut. Christian Seufert, Leiter der Abteilung für fortschrittliche Synthese bei Lonza, betonte damals, dass der wachsende Markt für Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) eine höhere Nachfrage nach hochkomplexen Wirkstoffen und fortschrittlichen Herstellungstechnologien schafft. Auch der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk hat im März in Irland in eine neue Produktionsanlage investiert – mit fast 500 Millionen Euro für die Herstellung von oralen GLP-1-Medikamenten.

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