STORM Therapeutics hat eine neue Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Unternehmen AlidaBio begonnen, um die Entwicklung von Krebsbehandlungen zu beschleunigen, die RNA-Veränderungen gezielt ansprechen. Dabei wird das Fachwissen von STORM im klinischen Bereich mit den fortschrittlichen Sequenzierungsplattformen von AlidaBio kombiniert, um zu verstehen, wie die Hemmung des RNA-verändernden Enzyms METTL3 die Biologie von Krebs beeinflusst. STORM wird die Technologien EpiPlex und EpiScout von AlidaBio nutzen, um spezifische RNA-Veränderungen in Proben von Patienten zu messen, die mit STC-15, einem METTL3-Hemmer von STORM, behandelt werden. Diese Proben stammen aus laufenden klinischen Studien der Phase 1/2. RNA-Veränderungen, wie m6A, spielen eine zentrale Rolle bei der Regulation des RNA-Stoffwechsels. Sie beeinflussen die Synthese, Stabilität, Reifung, den Transport und die Übersetzung von RNA. Durch die Hemmung von METTL3 werden die globalen m6A-Spiegel reduziert, was diese regulatorischen Prozesse stört. Die Unternehmen wollen die Dynamik von m6A in Patientenproben untersuchen, um molekulare Veränderungen mit klinischen Ergebnissen zu verknüpfen. Zudem wird erforscht, ob m6A-Muster vorhersagen können, welche Patienten am besten auf die METTL3-Hemmung ansprechen. Die Partner wollen Gene und Zelltypen, die durch m6A reguliert werden und auf die Behandlung ansprechen, validieren, um Biomarker für zukünftige Studien zu entwickeln. Eric Martin, Chief Development Officer bei STORM Therapeutics, sagte: „AlidaBio hat außergewöhnliche Expertise und Führung in der Analyse von RNA-Veränderungen gezeigt, insbesondere durch die Entwicklung fortschrittlicher NGS-Technologien, die in der Lage sind, wichtige epitranskriptomische Veränderungen in gesunden und kranken Geweben zu erkennen. Durch diese Zusammenarbeit wollen wir unser Verständnis von transcript-spezifischen m6A-Veränderungen im Zusammenhang mit klinischem Nutzen und Patientenantwort erweitern, um die Ergebnisse für Krebs Patienten, die mit STC-15 behandelt werden, zu verbessern.“ Gudrun Stengel, Chief Executive Officer von AlidaBio, erklärte: „Durch den Einsatz der fortschrittlichen Funktionen unserer EpiPlex- und EpiScout-Plattformen wollen wir die klinische Entwicklung und Wirksamkeitsbewertung von STC-15 durch umfassende m6A-Biologie-Analysen in Patientenproben vorantreiben. Unsere gemeinsamen Bemühungen zielen darauf ab, tiefere Einblicke zu gewinnen, um letztlich größere Vorteile für die Patienten zu erzielen.“ Die Zusammenarbeit unterstreicht die wachsende Bedeutung der Epitranskriptomik in der Präzisionsonkologie, indem gezielte Enzymhemmung mit fortschrittlicher molekularer Profilierung kombiniert wird, um die nächste Generation von Krebsbehandlungen zu unterstützen.


