Novartis plant, in Texas seine erste Produktionsstätte für Krebsmedikamente zu errichten. Dies ist die fünfte Anlage in den USA für die Herstellung von Radioligandentherapien (RLT), die Teil der geplanten 23 Milliarden US-Dollar Investition des Unternehmens in den nächsten fünf Jahren ist. Die neue Anlage in Denton wird 46.000 Quadratfuß groß sein und Arbeitsplätze in den Bereichen Bioingenieurwesen, fortgeschrittene Fertigung, Qualität und Betrieb schaffen. Die Investitionspläne von Novartis umfassen auch eine neue RLT-Anlage in Florida, die vor einem Monat angekündigt wurde, sowie die Erweiterung von drei Anlagen in New Jersey, Indiana und Kalifornien. Die kalifornische Anlage, die 10.000 Quadratfuß groß sein wird, soll als zusätzliche US-Lieferstelle dienen, vorbehaltlich der Zulassung durch die US-amerikanische Arzneimittelbehörde (FDA). Novartis hat derzeit zwei in den USA zugelassene Medikamente in seinem RLT-Portfolio: Pluvicto (Lutetium Lu177 vipivotide tetraxetan) und Lutathera (Lutetium Lu177 dotatate). Das Unternehmen führt aktive Studien zu Radioligandentherapien bei verschiedenen Krebsarten durch, darunter Prostatakrebs, Brustkrebs, Darmkrebs, Lungenkrebs, Hirnkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Vas Narasimhan, CEO von Novartis, sagte: „Die Hinzufügung unserer fünften RLT-Produktionsstätte in den USA stärkt unsere Fähigkeit, der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden und baut die notwendigen Fähigkeiten auf, um diese nächsten Generationen von Behandlungen mit der Geschwindigkeit und Präzision zu liefern, die sie erfordern.“ Texas Gouverneur Greg Abbott fügte hinzu: „Diese erhebliche Investition von Novartis in Denton wird ihre erste Produktionsstätte in Texas für Krebsmedikamente etablieren… Gemeinsam mit innovativen globalen Führern werden wir weiterhin kritische Lieferketten stärken, um die nächste Generation von Behandlungen für Patienten in ganz Texas und den USA zu beschleunigen.“ Das Unternehmen erwartet, dass die Anlage in Denton bis 2028 vollständig operativ sein wird. Novartis hat im letzten November auch Pläne für Änderungen an seinen europäischen Produktionsbetrieben bekannt gegeben, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Dazu gehören die Umstrukturierung der Belegschaft und Investitionen in fortschrittliche Technologien in der Schweiz.


