Neues Medikament Darizmetinib zeigt sich in Studie zur Leberkrebs-Behandlung sicher

Das Pharmaunternehmen HepaRegeniX hat bekannt gegeben, dass die erste Patientin mit fortgeschrittenem Leberkrebs, der durch Darmkrebs-Stammzellen (Lebermetastasen) verursacht wurde, nach einer großen Leberoperation 28 Tage lang mit dem neuen Wirkstoff **Darizmetinib** behandelt wurde. Dies ist Teil einer laufenden klinischen Studie (Phase 1b/2a).

Bisher wurde **Darizmetinib gut vertragen** – es gab keine schweren behandlungsbedingten Nebenwirkungen. In der zweiten Phase (Phase 1b) sollen insgesamt 10 Patientinnen und Patienten behandelt werden. Die Studie soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Nach einer unabhängigen Sicherheitsprüfung durch ein Expertengremium will HepaRegeniX die Studie direkt in die nächste Phase (Phase 2a) überführen. Dabei wird Darizmetinib bei derselben Patientengruppe weiter getestet. Die Studie wurde bereits von den Behörden in den USA (FDA), Europa (EMA) und Israel sowie von Ethikkommissionen geprüft und genehmigt.

Linda Greenbaum, medizinische Leiterin bei HepaRegeniX, sagte dazu: *„Darizmetinib zeigt in der Studie eine schnelle und sichere Wirkung. Die ersten Patientinnen und Patienten haben die Behandlung gut vertragen, und wir sind optimistisch, dass der Wirkstoff eine wichtige Lücke in der Behandlung von Leberkrebspatienten nach großen Leberoperationen schließen kann.“*

Prof. Niv Pencovich, leitender Studienarzt am Sheba Medical Center, erklärte: *„Eine große Leberoperation ist zwar Standard, aber die Erholung der Leberfunktion danach ist oft schwierig. Dass die erste Patientin in dieser Studie erfolgreich behandelt wurde, ist ein wichtiger Schritt.“*

In der ersten Phase der Studie wurde Darizmetinib bereits an Patientinnen und Patienten nach kleineren Leberoperationen getestet – auch hier zeigte sich ein gutes Sicherheitsprofil. Die Teilnehmenden erhalten **250 mg Darizmetinib zweimal täglich für 28 Tage**. Die Studie läuft an Kliniken in den USA, Deutschland, Spanien, Frankreich und Israel. Diese Zentren sollen auch die nächste Phase unterstützen.

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