Sandoz stärkt Führungsteam für Generika und Biosimilars – Was bedeutet das für Patienten?

Das Unternehmen Sandoz, ein wichtiger Hersteller von Generika und Biosimilars, hat kürzlich wichtige Veränderungen im Management bekannt gegeben. Diese sollen die Produktion und die Übernahmeaktivitäten weltweit verbessern. Ab dem 1. August übernehmen zwei neue Führungskräfte Schlüsselpositionen: Pascal Bouye wird neuer Präsident für Generika-Produktion und -Versorgung. Er hat über 30 Jahre Erfahrung in der Lieferkette, unter anderem bei Danone und Mars, und soll die Effizienz und Skalierung im Generikageschäft vorantreiben. Keren Haruvi, bisher Präsidentin für Nordamerika, übernimmt zusätzlich die globale Verantwortung für Fusionen und Übernahmen (M&A). Beide Positionen stärken die Führung von Sandoz in einer wichtigen Phase. Der Chief Executive Officer Richard Saynor erklärt, dass diese Änderungen helfen sollen, die bevorstehende „goldene Dekade“ zu nutzen: In den nächsten Jahren verlieren viele hochpreisige Medikamente ihren Patentschutz, was den Markt für günstigere Generika und Biosimilars öffnet. So können mehr Patienten Zugang zu bezahlbaren, hochwertigen Medikamenten erhalten. Parallel zu den Führungswechseln hat Sandoz in Slowenien ein neues Entwicklungszentrum für Biosimilars eröffnet. Dort soll die Produktion von Nachahmer-Biologika effizienter und schneller werden. Zudem arbeitet das Unternehmen mit Samsung Bioepis zusammen und erhält Zugang zu bis zu 32 neuen Biosimilar-Projekten. Auch die US-Arzneimittelbehörde FDA hat kürzlich eine Regelung erleichtert: Ab sofort dürfen bei bestimmten Studien von Biosimilars auch Vergleichspräparate aus anderen Ländern verwendet werden, wenn dies wissenschaftlich gerechtfertigt ist. Das soll die Entwicklungskosten um bis zu 50 Prozent senken und die Markteinführung beschleunigen. Diese Entwicklungen zeigen, dass Sandoz gut vorbereitet ist, um in den kommenden Jahren eine größere Rolle im Markt für günstige Medikamente zu spielen.

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