In den letzten Jahren haben viele große Pharmakonzerne versprochen, die Herstellung von Medikamenten wieder in die USA zu verlagern. Bisher wurden dafür bereits Dutzende Milliarden Dollar in neue Fabriken investiert. Doch diese Investitionen werden nicht sofort zu mehr Medikamenten ‘Made in USA’ führen. In der aktuellen Folge des Podcasts ‘The Top Line’ erklärt Rosemary Coates, Direktorin des Reshoring Institute, wo der Trend heute steht und was noch zu tun ist. Sie erläutert, warum die Pharmabranche besonders gut für eine Rückverlagerung geeignet ist und welche Herausforderungen dabei auftreten. Interessant zu wissen: UCB plant, für 2 Milliarden Dollar ein neues Biologika-Werk nahe seinem US-Hauptsitz in Atlanta zu bauen. Insgesamt haben Pharmaunternehmen bereits zugesagt, bis 2025 über 370 Milliarden Dollar in US-Produktionsstätten zu investieren. Ein aktueller Bericht zeigt zudem, dass die weltweite Pharmaproduktion 2025 stark angestiegen ist – als Reaktion auf drohende US-Zölle. Für Patientinnen und Patienten könnte dies langfristig mehr Stabilität bei der Medikamentenversorgung bedeuten, auch wenn die Umstellung noch Zeit braucht.


