Vima startet Phase-II-Studien für Parkinson und Dystonie

Das Biotech-Unternehmen Vima Therapeutics aus Massachusetts hat zusätzliche 40 Millionen US-Dollar für seine Serie-A-Finanzierung erhalten. Damit soll die Entwicklung des Medikaments VIM0423 für Parkinson und Dystonie vorangetrieben werden. Insgesamt hat Vima nun 100 Millionen US-Dollar an Investitionen erhalten, darunter von neuen und bestehenden Investoren wie Frazier Life Sciences, Atlas Venture, Access Industries und Canaan Partners. Vima wurde im Mai 2025 mit dem Ziel gegründet, das erste orale Medikament gegen Dystonie zu entwickeln. Mit dem neuen Kapital wird Vima nun zwei Phase-II-Studien durchführen: eine für Dystonie und eine für Parkinson. VIM0423 ist ein selektiver Muskarin-Cholinrezeptor-Antagonist, der gezielt Rezeptoren im Gehirn anspricht, um Nebenwirkungen wie Durchfall zu vermeiden. Die Studie für Dystonie hat bereits begonnen, die für Parkinson soll Mitte 2026 starten. Erste Ergebnisse werden für die erste Hälfte des Jahres 2027 erwartet. Derzeit gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Dystonie, darunter Botox und Kombinationstherapien. Vima hofft, mit VIM0423 eine neue, wirksamere Behandlungsoption anzubieten. ‘Dystonie und Parkinson haben ähnliche Ursachen im Gehirn, und unsere Ergebnisse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind’, sagte Bernard Ravina, Gründer und CEO von Vima.

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