Lindus Health und Quotient Sciences haben eine strategische Partnerschaft angekündigt, um die Patientenrekrutierung zu verbessern und den Ablauf von klinischen Studien zu vereinfachen. Diese Zusammenarbeit soll den Herausforderungen der Biotechnologie- und Pharmaunternehmen begegnen, die oft mit vielen verschiedenen Anbietern in den Vor- und klinischen Phasen arbeiten müssen. Dies führt zu Ineffizienzen und Verzögerungen. Quotient ist spezialisiert auf frühe klinische Studien und Arzneimittelentwicklung, während Lindus Experten in der Patientenrekrutierung und der Durchführung von Studien in späteren Phasen sind. Quotient führt jährlich über 70 Studien der Phase 1 in seinen Kliniken in den USA und im Vereinigten Königreich durch. Mit ihrem Translational Pharmaceutics-Modell können sie schnell von der Formulierung zur ersten Studie am Menschen (First-in-Human, FIH) übergehen. Allerdings benötigen frühe Studien sehr spezifische Patientengruppen. Hier kommt Lindus ins Spiel, das mit seinem Omnichannel-Ansatz Zugang zu über 40 Millionen elektronischen Patientenakten (EMRs) hat und so die Patientenrekrutierung umfassend unterstützt. Durch die Zusammenarbeit können die Unternehmen den Bedarf an separaten Anbietern für jede Phase der Arzneimittelentwicklung eliminieren. Dies wird den klinischen Entwicklungsprozess straffen, die administrative Belastung für die Auftraggeber verringern und letztlich die Entwicklung neuer Medikamente beschleunigen. ‘Diese Partnerschaft unterstreicht unser Engagement, Engpässe im klinischen Entwicklungsprozess zu beseitigen’, sagte Michael Young, Mit-Geschäftsführer von Lindus. ‘Durch die Zusammenarbeit mit Quotient schaffen wir einen umfassenden Entwicklungsweg, der es Biotech-Unternehmen ermöglicht, nahtlos von den FIH-Studien bis zu den entscheidenden Studien zu gelangen.’ Matt Paterson, Chief Strategy Officer bei Quotient, fügte hinzu: ‘Frühe Studien erfordern zunehmend Patientengruppen und schnelle Iterationen. Durch die Kombination von Lindus’ Rekrutierungsmaschine mit unserer Expertise in der frühen klinischen Entwicklung und unserer Translational Pharmaceutics-Plattform können Auftraggeber nahtlos von der FIH-Studie in die späteren Studienphasen übergehen, mit weniger Übergaben, klareren Entscheidungen und deutlich kürzeren Zeitplänen.’